FDP Landshut-Land
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FDP-Fischessen: Politischer Austausch in geselliger Atmosphäre

Ergolding (Landkreis Landshut) – Die Unterstützerinnen und Unterstützer sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger sind am Aschermittwoch der Einladung der FDP zum Fischessen nach Ergolding gefolgt. In geselliger Atmosphäre wurde nicht nur gemeinsam gegessen, sondern vor allem intensiv diskutiert und politischer Austausch gepflegt.
Im Mittelpunkt des Abends standen die anstehenden Kommunalwahlen im Landkreis
Landshut. Die Kandidatinnen und Kandidaten der FDP nutzten die Gelegenheit, sich
nochmals persönlich vorzustellen und ins Gespräch zu kommen. Dabei ging es um zentrale Zukunftsthemen – von einer leistungsfähigen, serviceorientierten Verwaltung über solide Finanzen bis hin zur Stärkung der regionalen Wirtschaft und Infrastruktur.

Der Landratskandidat Norbert Eglhuber machte deutlich, dass er im Falle seiner Wahl neue
Akzente in der Führung des Landratsamtes setzen möchte. Bürgerfreundlichkeit solle künftig Maßstab des Handelns sein. „Das Landratsamt muss sich als Dienstleister verstehen – erreichbar, lösungsorientiert und respektvoll im Umgang mit den Menschen“, betonte Eglhuber. Politik lebe vom direkten Austausch: „Gerade Veranstaltungen wie das Fischessen bieten die Möglichkeit mit ehrlichem Interesse miteinander zu sprechen.“

Die Kreisvorsitzende und Kreisrätin Nicole Bauer sprach sich nachdrücklich für den Erhalt
sämtlicher Krankenhausstandorte im Landkreis Landshut aus – allen voran des Standorts
Vilsbiburg. Von besonderer Bedeutung sei zudem eine flächendeckende Versorgung mit
Kinderärzten sowie Haus- und Fachärzten, gerade mit Blick auf den demografischen Wandel.
„Gesundheit ist das Wichtigste, was wir haben – oft erkennt man das erst, wenn man sie
verliert“, betonte Bauer. Daher sei es für die FDP im Landkreis unerlässlich, den
hebammengeführten Kreißsaal, die Stroke Unit (Schlaganfallstation) und eine
24/7-Notfallversorgung im südlichen Landkreis dauerhaft zu sichern.

Der hebammengeführte Kreißsaal in Vilsbiburg ist der einzige in ganz Niederbayern und
einer von lediglich fünf in Bayern. Bauer verwies außerdem darauf, dass Nordrhein-Westfalen derzeit als Vorreiterrolle bei der gezielten Förderung dieses Modells einnimmt: Die dortige Landesregierung hat ein eigenes Förderprogramm für hebammengeleitete Kreißsäle aufgelegt, wodurch die Zahl dieser Einrichtungen bereits deutlich gestiegen ist – und auch 2026 weiter ausgebaut werden soll. Aus Bauers Sicht könnte der Kreißsaal in Vilsbiburg damit zu einem besonderen Aushängeschild des Landkreises werden.

Auch die weiteren Bewerberinnen und Bewerber für den Kreistag und die Gemeinderäte erläuterten ihre Motivation, Verantwortung für die Region zu übernehmen. Die Anwesenden nutzten die Gelegenheit, Fragen zu stellen und ihre Anliegen einzubringen. Die Stimmung war geprägt von konstruktiven Diskussionen und dem gemeinsamen Wunsch, die Zukunft des
Landkreises aktiv mitzugestalten.

Die FDP zeigte sich erfreut über die zahlreichen Gespräche. Das Fischessen habe einmal mehr gezeigt, wie wichtig persönliche Begegnungen für eine lebendige Demokratie vor Ort sind.